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Heilpraktiker Bad Dürkheim
Gewohnheiten (Teil 5) - Burnout erkennen
01.03.2014 17:26 (1834 x gelesen)

Leben heute kann manchmal heißen: der Tag hat  zu "wenige Stunden", um alle Pflichten, Verantwortlichkeiten und Wünsche zu erfüllen. Körperliche, ja auch psychische Grenzen werden immer früher erreicht. Notwendige Pausen unterbleiben - warum auch immer. Kennen Sie aus Ihrem Leben Momente, wo Durchhalten angesagt ist, Pausen zum Luxus werden? Lesen Sie weiter.....



Burnout = sich ausgebrannt fühlen....
Weitermachen - doch wie lange funktioniert ein Mensch?!
Was sind Ihre Gewohnheiten bisher?

In meiner Praxis fallen Sätze wie: "ich kenne mich gar nicht mehr"... "ich war so fit und leistungsfähig noch bis vor wenigen Wochen"... "ich komme kaum vom Fleck, die Arbeiten gehen mir nicht mehr von der Hand"...." ich muss aufpassen, damit Niemand merkt, wie unkonzentriert ich inzwischen geworden bin"...

Dazu kommen körperliche Beschwerden, scheinbare Kleinigkeiten: Haare fallen aus, die Verdauung streikt, Blähungen, Sodbrennen, Verstopfung/Durchfälle, die Haut wird auffällig, juckt, ist unrein, Kopfschmerzen, wenn "Wichtiges" ansteht wird man krank...- Herzrasen, Ohrgeräusche, Schlafstörungen, Ängste. Müdigkeit und Unkonzentriertheit nimmt zu - das Gefühl der Ohnmacht lässt immer öfter zu Hilfsmitteln greifen, denn "man will weiter funktionieren". Naheliegende "Hausmittel" wie: extra Portionen Kaffee, Cola, Zigaretten, Süßigkeiten als Trost, der Gang in die Apotheke, wo Schmerztabletten helfen sollen, Spannungen erträglich zu machen. In vielen Fällen sind die Symptome irgendwann stärker als die "Betäubungen". Dann muss der Arzt helfen, stärkere Mittel müssen her, Kranksein "kann man sich nicht leisten".

Am Beispiel Auto: Sie fahren und plötzlich blinkt Ihre Warnleuchte auf - was tun? Sie führen ein Hämmerchen mit sich um das Birnchen aus zu klopfen? Oder schauen Sie erst nach, welches Signal aufleuchtet, um den Wagen dann zur Inspektion zu bringen, damit dort die Ursache der Störung behoben werden kann?!
Was machen Sie mit Ihrem Auto - wie gehen Sie mit sich selbst um?
Beim Auto sollen Folgeschäden vermieden werden - daher die Inspektion! Der menschliche Organismus ist vielseitig angelegt. Im Gegensatz zum Auto - funktioniert er  auch mit stellenweisen Defekten immer noch, wenn auch manchmal, schmerzhaft. Die Versuchung ist daher groß, mit Hilfsmitteln persönliche Grenzen zu übersehen/übergehen und einfach weiter zu machen - aus welchem Grund auch immer, zu funktionieren.
Würden sich Menschen, mit der gleichen Sorgfalt um ihre Gesundheit kümmern, wie um ihr Auto, könnten sie die Chance, gesund und lebensfroh zu bleiben, vergrößern.

Das alte Sprichwort: Der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.... - stimmt auch für den Menschen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem das System streikt.  Körper/Geist und/oder auch die Seele machen "nicht mehr mit", Symptome werden stärker, zwingen dazu, Gewohnheiten zu überprüfen, zu verändern, manchmal auch einfach mal dazu: Ruhe einkehren zu lassen. Doch leider wird auch dieses Signal oft übersehen. Statt Ruhe beginnt "action" - von einer Therapie in die Nächste, von einem Medikament zum Nächsten - das Symptom "muss" weg.... - eine Gewohnheit, die sich immer mehr verbreitet - beginnend schon in den Schulen bei Kindern, wo Kopfschmerzen bereits mit Tabletten "versorgt" werden, statt dass sie den Zusammenhang von Kopfschmerzen und z.B. dem Wasserkonsum kennen lernen....

Folgende Fragen können Ihnen helfen, Ihre Alltagsgewohnheiten in Verbindung mit Burnout zu bringen:
- Wie viel Zeit genehmigen Sie sich jede Woche, um Ihr Leben zu überdenken?
- Realisieren Sie, ob Sie das Leben, das Sie führen, auch wirklich glücklich macht
- Wie viel Energie verwenden Sie dafür, Dinge zu organisieren und zu tun, die Sie glücklich machen?
- Haben Sie Mut, die wirklichen Ursachen Ihrer Beschweren kennen zu lernen, sich dem zu stellen,
  was nach Lösung, vielleicht auch nach Veränderung verlangt?
- Was tun Sie täglich dafür, um Pausen zu bekommen, um sich zu entlasten?
- Wie viel Wasser trinken Sie regelmässig- täglich?
- Wie viel frische Luft bekommen Sie täglich?
- Wie viel Schlaf bekommen Sie täglich, gehen Sie ins Bett, oder läuft täglich stundenlang das Fernsehen?
- Sind Sie bereit, bisherige Gewohnheiten anzuschauen und zu verändern, wo nötig?

Eine wertvolle Hilfe bei der Ursachenforschung ist die OBERON Analyse
Lassen Sie sich die Wirkungsweise zeigen, damit auch Sie Ihren Körper bald besser verstehen.
http://www.laboni.de/70/Oberon_Diagnose.html
Terminvereinbarung - auch am Wochenende und abends möglich: Tel. 06322 - 92294


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